Kaufrausch und Petersiliensüppchen mit Aal

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Eigentlich… eigentlich wollte ich nur schnell Tempeh und Zitronengras kaufen. Der Plan war, dass ich abends Gado Gado mache.  Doch wie sagte schon John Lennon: „Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu machen.“

Ich kaufte Tempeh und Zitronengras und…

schaut selbst:

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Und das war noch nicht alles. Manches musste ja schnell in den Gefrierschrank, wie z.B. die Garnelen. Es ist einfach fatal! Ich kann manchmal nicht diesen vielen leckeren Sachen widerstehen, Einkaufszettel hin oder her. Besonders schlimm ist es, wenn ich wie heute noch nichts gegessen habe und eigentlich schrecklich hungrig bin. Also habe ich gleich einmal so richtig zugeschlagen , kunterbunt und fast völlig planlos. Aber nur fast. Denn so, wie ihr euch jetzt ausmalen könnt, was es in den nächsten Tagen hier zu Essen geben wird, so hatte ich doch sofort die ein und die andere Idee im Kopf, was ich denn wohl zaubern möchte.

Doch heute Abend war es nur das Feuer einer der kleinen roten Thaipaprikas, die dem Essen einen Hauch Exotik vermittelte und nach dem aufregenden Einkauf ein wenig wohlige Wärme von innen spendete. Vom Obstteller wurde dann noch zum Abschluss genascht.

Petersiliensüppchen mit Aal und Thaipaprika

03Zutaten für 2 Personen

  • 2 – 3 (mehlig kochende) Kartoffeln (ca. 250 g)
  • 500 ml Brühe, hier hatte ich Knochenbrühe verwendet
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 200 g Aal
  • 200 g Joghurt
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  • Kartoffeln und Zwiebel schälen und würfeln, um sie dann in etwas Butter oder Öl anzubraten
  • mit der Brühe ablöschen, aufkochen und ca 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffelstückchen gar sind.
  • Joghurt, Petersilie ohne Stengel, Salz und Pfeffer dazugeben und alles mit dem Pürierstab oder im Standmixer pürieren
  • das Aalfleisch von der Gräte lösen und zerkleinern, um es dann mit der in feine Streifen geschnittenen Paprika in wenig Öl knusprig zu braten. Aber Vorsicht, diese kleinen Paprikas sind höllisch scharf.

 

Die vegetarische Variante

  • Ihr nehmt Gemüsebrühe, die ist ja schnell gemacht. Alternativ nehme ich lieber Wasser, als Instantbrühen oder gekörnte Brühe. Aber auch das ist eine Einstellungs- und Geschmackssache
  • den Aal ersetzt ihr durch geräuchertes Tofu oder, was ich sehr gerne mag, durch mariniertes Tempeh. Beides schneidet ihr in Würfelchen, die ihr kurz in sehr heißem Öl knusprig frittiert.

Die italienische Variante

  • Statt Joghurt nehmt ihr Ricotta und
  • als Einlage nehmt ihr frische oder getrocknete Tomaten, Sardellenfilets und in Olivenöl gebräunte Knoblauchscheibchen.
  • auch in Olivenöl gebratene und mit Parmesankäse überzogene Brotwürfelchen passen sehr gut dazu.

Die Festtagsvariante

  • Ihr nehmt nur die Hälfte an Kartoffeln. Die angebratenen Kartoffeln löscht ihr mit 150 ml Riesling ab und lasst den Wein ein wenig einkochen, ehe ihr mit Gemüsebrühe auffüllt.
  • Statt des Joghurts nehmt ihr Sahne, bzw. eine Mischung aus Creme fraiche und Sahne. Die Sahne könnt ihr vorher etwas aufschlagen, dann wird das Süppchen schaumiger.
  • hauchdünne Speckscheibchen bzw. Schinkenscheibchen knusprig gebraten dazu reichen

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