Was zaubert ihr aus Rote-Bete-Blättern?

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Ich liebe Rote Bete und das ganz besonders, wenn es frische junge Knollen gibt. Jahre, ja Jahrzehnte lang hatte ich allerdings die Blätter einfach auf den Kompost geworfen, nicht wissend oder ahnend, dass sie sehr lecker zubereitet werden können. Darüber hinaus sind sie auch noch sehr wohltuend für den Körper, denn Rote-Bete-Blätter enthalten viel Kalzium, Magnesium, Vitamin C, A und K.  Sie bilden also eine köstliche Basis für eine ausgewogene Ernährung.

Roh schmecken die Blätter ein wenig herb und größere Blätter sind von fester Struktur.  Ein Salat ausschließlich aus Rote-Bete-Blätter schmeckt mir zu intensiv, aber einzelne Blätter  mit verschiedenen Blattsalaten gemischt mag ich gerne. Als ich am Wochenende die Dolmeh machte – deren Rezept ich euch noch schulde – hatte ich auch einige Rote-Bete-Blätter gefüllt und mit gegart.

IMG_3576Das war ein Gaumengedicht, fast noch besser, als die klassischen Weinblätter. Das milde süßlich-herbe Aroma der angenehm zart gedämpften Rote-Bete-Blätter harmonierte fantastisch mit den Aromen der Reis-Kräuter-Hackfkeisch-Füllung. Ich kann euch nur empfehlen, es einmal selbst auszuprobieren.

Und heute, da das Essen einmal wieder unkompliziert und schnell zubereitet werden sollte, entdeckte ich ein Rezept für Gemüse von Rote Bete-Blättern mit Garnelen, das ich ein wenig abwandelte: Statt der Gemüsebrühe nahm ich einfach etwas mehr Wein. Sojasauce und Honig ersetzte ich durch Ketjap manis und zum Schluss gab ich mit den separat gebratenen Garnelen noch eine kleine in Halbmonde geschnittene Zucchini an das Gemüse. So blieben die Zucchinistückchen mit Biß. Die gesamte Zubereitung dauerte keine 10 Minuten, es war megalecker, mild-warm und gut sättigend. Also mir hat es geschmeckt und ich werde es bestimmt wieder und wieder und wieder zubereiten 😋

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Welche Erfahrungen habt ihr mit Rote-Bete-Blättern gemacht? Wie bereitet ihr sie zu?

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Corinna sagt:

    Ich bin über Jahre nicht an Rote Bete herangekommen, denn ich kannte sie nur süß-sauer aus der Schulspeisung. Das war so ziemlich das Ekligste, was ich mir vorstellen konnte. Dann entdeckte ich, dass mir Borschtsch schmeckt und Rote Bete Chips aus dem Ofen finde ich auch sehr lecker. 🙂

    Mal sehen, ob ich die Pflanze jemals mit Blättern zu Gesicht bekomme.

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  2. wiwor sagt:

    Borschtsch mag ich auch sehr und die Rote bete chips werde ich mal ausprobieren, klingt gut 🙂

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  3. At_u sagt:

    Sehr lecker sind die Blätter auch in einer Minestrone. Einfach zum Schluss in feine Streifen geschnitten dazugeben und kurz ziehen lassen …

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    1. wiwor sagt:

      klingt lecker, das werde ich ausprobieren. Danke für den schönen Hinweis

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