Frauen im Regen

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In Köln, unweit des alten Rathauses, im Innenhof des Farina-Hauses, dort, wo einer meiner vielen Lieblingsitaliener schon seit Jahrzehnten sein Restaurant führt, versteckt sich ein kleiner Garten voller Ruhe und Entspannung.

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Zwischen Rosen und grünen Pflanzen steht eine bunte Säule, deren Farben mittlerweile  etwas verblasst sind. Der Frauenbrunnen. Ein kreisförmig angelegtes Bauwerk von Anneliese Langenbach ( 9. Febr. 1926  bis  8. Dez. 2008), welches Frauen dieser Stadt mit ihren verschiedenen Nationalitäten und aus unterschiedlichen Epochen zeigt.

Weil diese Frauen vom Wasser begoßen werden, wenn der Brunnen an ist, nennen die Kölner sie auch „Frauen im Regen“.

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Die Kockkünste all dieser Frauen haben sich im Laufe der Jahrhunderte harmonisch miteinander verbunden – was nicht immer nur akzeptierend und friedlich geschah – sodass mir/uns heute oftmals gar nicht bewusst ist, wie sehr ursprünglich  Fremdes unsere alltägliche (Koch)Kultur prägt.

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Dieser Ort erinnert mich immer wieder liebevoll daran, dass ich in einer Stadt aufgewachsen bin, in der von jeher die Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Nationen zusammen trafen und miteinander zu Leben lernten.  Vielleicht war ich deshalb schon immer offen und neugierig mir zunächst noch „Fremdem“ gegenüber.

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