Darf ich vorstellen: Veggie Burger, vegan & dirty

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Er ist von euch inspiriert, kommt vegan und dirty daher und ich kann nur sagen, er schmeckte wirklich sehr… und das nicht nur mir.

Vor ein paar Tagen, als ich das megaleckere Dinkelvollkornbrot von Klimasch sah, da pflanzte sich in mir bereits der Gedanke, dass ich doch auch einmal wieder ein Brot backen könne. Die Sache mit dem Rübenkraut, die war neu für mich und die möchte ich unbedingt testen. Ich glaube, das ist ein richtig guter Tipp gewesen.

Tja und dann postete Desi von Bruztelmania ihre ultimative Burger-Sause: Süßkartoffel Buns mit Patties, Ziegenkäse und Blaubeerchutney. Da war ich dann ganz hin und weg. Es war absolut um mich geschehen: Ziegenkäse und Blaubeerchutney… himmlich. Und ich lernte dass Hamburgerbrötchen Buns heißen und die Burgerfrikadellen Patties. Besonders gefiel mir die Idee, diese Buns mit Süßkartoffeln zu backen. Kartoffelteig kenne ich, warum also nicht auch einmal ein Süßkartoffelteig?

So und als drittes wirkten dann die vielen veganen und vegetarischen Foodblogs, die ich in den letzten Tagen immer wieder gesehen habe. Auf facebook gibt es eine geschlossene Gruppe „natürlich vegan kochen und backen“ mit sehr klaren, aber für mich strengen Auflagen. Bisher habe ich erst 2 x gewagt dort Rezepte von mir zu posten, weil ich sicher war, dass sie die Kriterien erfüllen. Dieser wunderbare und wirklich köstliche Veggie Burger würde da leider keine Anerkennung finden, einfach, weil er 200 g raffiniertes Weizenmehl und 2 EL Haushaltszucker enthält. Nächstes mal habe ich bestimmt Vollkornmehl im Haus, ganz frisch gemahlen und dann, dann poste ich mein Rezept auch dort. Denn ich mag diese Facebookgruppe, weil sie mich immer wieder hinferfragen läßt, welche Zutaten ich verwende und was ich dann schließlich esse. Zudem sind dort unglaublich junge und kreative Küchenkünstler*innen vertreten.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Hier ist mein erster Versuch bewusst und absichtsvoll bei der Zubereitung eines Burgers auf tierische Zutaten zu verzichten:

Zutaten für 12 Buns – Burgerbrötchen

  • 2 Süßkartoffeln (ca 250 g)
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 200 g Weizenmehl
  • 1 1/2 Tl Salz
  • 80 ml Rapsöl
  • 250 ml Cashewkernmilch
  • 1/2 Block frische Hefe
  • 2 EL Zucker
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1 EL weißer Sesamsamen
  • 1/2 EL schwarzer Sesamsamen

Küchengeräte

1 Topf, 1 Schüssel, 1 Holzlöffel, 1 Backblech mit Backpapier ausgelet, 1 hitzebeständige Schale, 1 Glas, 1 Pinsel, 1 Messer, 1 Kartoffelstampfer, 1 Küchentuch

Zubereitung

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Die Süßkartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden, in etwas Wasser gar dämpfen und dann zerstampfen

die Mehlsorten und das Salz miteinander in einer großen Schüssel verrühren, den Süßkartoffelstampf untermengen

das Öl mit der Nussmilch erwärmen, die Hefe darin auflösen und ca 10 Minuten vorgehen lassen

dann die Hefelösung unter das Mehl heben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten – Der Teig war sehr weich und fluffig, ich hätte ihn bestimmt noch mit Zugabe von Mehl fester binden können. Dann wären die Brötchen sicherlich nicht so sehr zu Fladen verlaufen.

den Teig gut durchkneten – dazu habe ich mir die Hände eingeölt und auch das Holzbrett, auf dem ich den Teig knetete. So blieb nichts anhaften.

der Teig darf nun wenigstens 1 Stunde abgedeckt an einem zugfreien Ort ruhen, anschließend wird er wiederholt kräftig durchgeknetet und die runden Brötchen geformt

während der Backofen auf 250° C Ober- und Unterhitze aufheizt, können die Brötchen abgedeckt auf dem Backblech  nochmals aufgehen

Dann ein Schälchen mit Wasser in den Ofen stellen – so bildet sich Wasserdampf im Innenraum des Ofens und die Brötchenkruste wird knusprig

Kurkuma unter etwas Nussmilch rühren und damit die Brötchenrohlinge bestreichen. Mit Sesamsamen bestreuen und auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben

nach 10 Minuten die Temperatur auf 200° C herunterschalten. Nach weiteren 10 – 15 Minutern sollten die fertig sein. Zur Sicherheit könnt ihr mit einem Holszspießchen oder Zahnstocher die Garprobe machen

Belegt habe ich den Veggi Burger mit:

  • 2 in Olivenöl gebratene Auberginenscheiben, die ich mit Cajun Gewürzmischung und dänischem Räuchersalz würzte
  • 1 paar Scheibchen Salatgurke
  • 2-3 in Scheibchen geschnittene Cocktailtomaten
  • 2 fritierte Minzblätter
  • ebenfalls mit Cajun Gewürzmischung und dänischem Räuchersalz gewürzten und in Ölivenöl gebratenen Zucchinischeiben

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Dazu ein fruchtig grüner Smoothie aus:

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  • 300 ml Cashewkernmilch
  • 1/4 Salatgurke
  • 1/4 Biozitrone
  • 1 Babybanane
  • ca 150 g Honigmelone
  • 2 Nektarinen
  • 1 gute handvoll Rucola
  • 1 Zweig frische Minze

34 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ruhrköpfe sagt:

    sieht sehr lecker aus 🙂 Liebe Grüße, Annette

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    1. wiltrud sagt:

      Danke 🙂
      Für mich bergen diese Süßkartoffel-Buns Suchtpotenzial, ich habe sogar von ihnen geträumt und mein Kopfkino spult nur noch die wildesten vegetarischen/veganen Burgerkompositionen ab…. schlimm ist das :-))))
      Liebe Grüße ins Ruhrgebiet, Wiltrud

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      1. Ruhrköpfe sagt:

        hihi, Süßkartoffeln sind ja auch toll. Ich hoffe, es waren nur schöne, kreative Träume 🙂
        Viele liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet und einen angenehmen Abend, Annette

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      2. wiltrud sagt:

        ja, schon…. aber auch ein bisschen unheimlich ist es mir schon. Ich glaube, das sind die ersten Foddblggerinnensymptome… ich bin infiziert 😉

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      3. Ruhrköpfe sagt:

        lach, so geht es mir mit all den Dingen, die mich sehr beschäftigen, unabhängig vom Bloggen.
        Und es gibt schlimmere Träume, oder? 😉

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      4. wiltrud sagt:

        ja, in jedem Fall… es ist neu, dass mich Essen kochen sooooo sehr beschäftigt und das liegt am Bloggen, ganz eindeutig. Aber in jedem Fall ist es ein guter, kreativer Prozess und macht Freude 😉

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      5. Ruhrköpfe sagt:

        solange es Spaß macht, bitte weitermachen! 😀 Ich mache es mit meinem Blog genauso.

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      6. wiltrud sagt:

        ja… und ab und zu mal wieder erden 😉

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  2. Es Marinsche kocht sagt:

    Herrlich 🙂

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    1. wiltrud sagt:

      ja 🙂
      und ich habe unzählige Ideen im Kopf, wie ich die noch belegen kann, schrecklich. Seit ich blogge, denke ich fast nur noch an Essen und wie ich es zubereiten kann 😂😂😂

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      1. Es Marinsche kocht sagt:

        Ich darf Dich aber beruhigen: alles im grünen Bereich 😉

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      2. wiltrud sagt:

        puh…. danke 🙂
        Genieße den Sonntag!

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      3. Es Marinsche kocht sagt:

        Bei schönstem Wetter 🙂

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      4. wiltrud sagt:

        hier auch…. erfrischender Regen!

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      5. Es Marinsche kocht sagt:

        Oh…äh….nee hier nicht, aber erfrischende 23 Grad 🙂

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  3. kowkla123 sagt:

    ein guter Vorschlag, wünsche einen superschönen Sonntag, Klaus

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    1. wiltrud sagt:

      danke, die ebenfalls. Und probiere sie mal aus. Mich machen die fast süchtig 😀

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  4. Wieder ein tolles Rezept von dir !
    Und vielen Dank für das Lob für mein Deinkelbrot 😉

    Viele Grüße
    Bernd

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    1. wiltrud sagt:

      Danke für dein Kompliment, das freut mich besonders. Seit gestern werde ich wohl nur noch im äussersten Notfall auf gekaufte Burgerbrötchen zurückgreifen. Und ich bin sicher, das gestrige Erlebnis war erst der Einstieg in eine köstliche Buns – Welt… aber erst noch steht das Dinkelbrot auf dem Programm 😉

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      1. 😉 Ich werde in den nächsten Tagen erin weiteres Dinkelvollkornbrot backen. Diesmal mit Kefir und in einer Kastenform. Vielleicht wird das auch etwas für dich sein. Ich denke das Rezept/Video wird am Dienstag oder Mittwoch verfügbar sein.

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      2. wiltrud sagt:

        ich schau‘ es mir an. Mach doch bitte auch mal richtig gute Brötchen, Röggelchen zum Beispiel… 😉

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      3. Gute Idee. Werde ich auf jeden Fall auf meine to do Liste setzen !

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  5. brutzelmania sagt:

    Das schaut aber lecker aus. Tolle Idee, einen vegetarischen Burger zuzubereiten. Der Smoothie klingt auch verdammt lecker, muss ich direkt mal ausprobieren. Das mit den Facebookgruppen kenne ich ha ha. Mir gehts da ähnlich mit der Lowcarb-Gruppe, wie dir mir der Vegan-Gruppe. Aber wir schaffen das schon 😉 VG und vielen lieben Dank, dass du mich erwähnt hast.Desi

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    1. wiltrud sagt:

      DAs Smoothierezept hat sich meine Tochter ausgedacht, die es dann aber doch nicht so mochte 😀 Mir hat er geschmeckt!
      Ich finde deinen Blog klasse, freue mich, dass ich den gefunden habe! Die pinken Spaghetti schwirren mir auch noch im Kopf herum… mit Blauschimmelkäse (oder Gorgonzola) oder mit schwarzer Tintenfischsoße…

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      1. brutzelmania sagt:

        oh toll, kreative kleine Kochkünstler sind immer super. Vielen lieben Dank – ich freu mich sehr, dass es dir bei mir gefällt. Ja schwarze Tintenfischsoße ist auch lecker. Man und schon wieder denke ich an Essen. ich musste so lachen als ich deinen Kommentar bezüglich Essen und bloggen gelesen habe. Vg Desi

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      2. wiltrud sagt:

        hihi…. scheint eine Nebenwirkung normale nebenwirkung zu sein, bei der man oder ich zumindest auch noch abnehme :-))))
        Ich drücke die mal die Daumen, dass deine Pinkies einen Preis gewinnen und wünsche dir viel Freude weiterhin. VG, wiltrud

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      3. brutzelmania sagt:

        Dank dir, du Liebe!

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  6. Schnippelboy sagt:

    Ja gefunden, irgendwann werden sie gemacht……

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    1. wiltrud sagt:

      die Burger? Finde ich toll 🙂

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  7. Ich muß dich leider wegen dem Dinkelbrot vertrösten. Ich habe zwar gestern wieder alles schön gefilmt und erklärt, aber als ich das Video verarbeiten wollte, waren statt Videodateien nur Hieroglyphen auf der Speicherkarte. Jetzt muß ich sehen,das ich noch irgendwie an die Dateien komme, zumal da auch noch z.B. ein Video für einen Kuchen drauf war …. bin wenig begeistert darüber.

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    1. wiltrud sagt:

      ohjeh…. das ist ja schade. Na ich drück dir mal die Däumchen, dass du das wieder hinbekommst. sonst musst du nochmals backen, in einer Woche halt 😀

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      1. Ja, hoffe auch das ich das eine oder andere noch retten kann, vor allem das Brot und den Käsekuchen. Wenn nicht, dann muß ich die Tage nochmal ran.

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      2. wiltrud sagt:

        oh… Käsekuchen ❤ lecker!!!!!

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