gezupfter Schweinenacken aus dem Crocky mit Süßkartoffelbuns und Krautsalat

am

oder

Pulled Pork mit sweet potato buns und coleslaw

Pulled Pork gehört ja eigentlich neben Beef Brisket und Spareribs zur Holy Trinity des nordamerikanischen BBQs und wird low und slow im Smoker gegart. So einen Smoker hätte ich ja schon auch gerne, habe ich aber nicht. Irgendwie lohnt er auch nicht für die wenigen Male, die ich/wir mittlerweile nur noch grillen. Das war anders, als wir noch alle zusammen lebten, aber davon berichte ich heute einmal nicht.

Pulled Pork läßt sich auch im Backofen zubereiten, was mindestens so viel Aufmerkasmkeit benötigt, wie das garen im Smoker. Da hatte ich es mir vorgestern sehr viel einfacher gemacht und meinen selbstätigen und gewissenhaften Crocky arbeiten lassen. Aber selbst das brauchte eine Vorbereitungszeit und eine gute Planung. Dieses Fleischgericht ist nichts für mal eben so zwischendurch. Das wird es erst, wenn es erst einmal fertig ist. Wir haben 3 Tage einschließlich heute davon gegessen. Es ist mächtig und macht ganz schön satt. Das denkt man so  gar nicht, wenn man es unschuldig vor sich auf dem Esstisch ruhen sieht. Naja, jedenfalls denke ich, dass vom ersten Auspacken des Fleisches in der Küche bis zum Servieren der fertigen Gerichts so um die 24 Stunden vergangen waren.

Fairer Weise muss ich aber sagen, dass der Crocky die Arbeit hatte, nicht ich. – Ich hatte sogar noch Zeit neben den Süßkartoffel Buns ein Brot zu backen – Sehr geduldig hatte er im Schneckentempo und bei Niedrigtemperatur aus dem Stück Schweinenacken einen saftigen zarten Braten geschmort, der schlussendlich schon beim angucken in seine Fleischfasern zerfiel. Um ihm auch den Touch des Barbecues zukommen zu lassen, würzte ich mit meinem genialen dänischen Rauchsalz und servierte ihn klassisch mit Buns und Colslaw.

3

Und hier nun die Details der Zubereitung: Ich hatte das Gericht ja zur Begrüßung des Johannisbeerkönigs zubereitet und dafür bereits ein fruchtiges Johannisbeer-Tomaten-Chutney gekocht. Danach richtete ich natürlich die Aromen des Pulled Pork aus:

Zutaten für das Pulled Pork (das für 12 Buns reichte)

1

  • 1 Stück Schweinenacken, etwas mehr als ein Kilo
  • milder Senf
  • Kurkuma
  • Koriander
  • grüner Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Rauchsalz
  • Rauchpaprika
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 haselnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 Vanilleschote
  • 250 ml roten Johanisbeersaft
  • 2 EL Granatapfelsirup
  • 2 EL Honig

Die Gewürze (bis einschließlich des Rauchpaprikas) hatte ich Pi mal Daumen vermengt, schön scharf und rauchig sollte es sein. Dann habe ich das Fleisch zunächst mit Senf bestrichen und anschließend sehr reichhaltig die Gewürzmischung einmassiert, alles in Klarsichfolie eingewickelt und eine Nacht im Kühlschrank  schlafen gelassen.

Am nächsten Tag holte ich das Fleisch aus dem Kühlschrank und ließ es sich auf Zimmertemperatur erwärmen.

In der Zwischenzeit bereitete ich die übrigen Zutaten vor und gab alles in den Crock-Pot. schließlich kam das Fleisch dazu, der Deckel drauf und ich schaltete den Topf auf „High“.  In den folgenden 8 Stunden hob ich den Deckel des Topfes eigentlich nur 2-3 mal ab, um ein Foto zu machen. Dabei wendete ich das Fleisch dann auch, was eigentlich nicht zwingend notwendig gewesen wäre.

2Die Süßkartoffel Buns erfüllten wieder einmal nicht die hohen Ansprüche des „Clean Eating“. Dabei hatte ich dieses mal frisch gemahlenes Vollkornmehl eingesetzt. Dafür aber – ganz bewusst – statt des Öls Butter genommen. Sie wurden in jedem Fall sättigender, als die ersten, was eher am anderen Mehl lag.

Die Idee mit den Papierringen hatte ich hier gesehen und für gut befunden. Nächstes mal werde ich die Streifen allerdings leicht einfetten, damit es noch ein wenig perfekter klappt. Und wie ihr seht, hatte ich dann auch noch die Muse mir mein erstes Sauerteigbrot zu backen. Den Krautsalat hielt ich hingegen sehr einfach: Sommerweißkohl und Möhre in eine Schüssel geraspelt, Salz, Pfeffer, Quittenessig und Joghurt dazugegeben, alles verrührt und fertig.

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. wiltrud sagt:

    Wer ist Frau Myriade?
    So eine italienische Prinzessin ist herzallerliebst, aber eben doch auch eine Prinzessin, mit all jenen hoheitlichen Ansprüchen. Jedenfalls haben die beiden heute gemeinschaftlich eine Pizza gemacht. die war ganz vorzüglich. Ich wünsche dir einen schönen abend und sage schon einmal gute Nacht

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  2. kowkla123 sagt:

    echt gut wird das schmecken, mache es gut, KLaus

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    1. wiltrud sagt:

      stimmt, das war sehr lecker. Mach es auch gut 🙂

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