herbstliche Brioche mit Pflaumen und Walnüssen

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Endlich…. endlich! Ganz ohne Erleichterung, dafür mit Freude, weil ich heute Muse finde, hier meinen Faden wieder aufnehmen zu können. Gestern noch las ich bei Fabulierlust wie Jan Taelling seine Texte vorliest, um den Erzählfaden wieder weiter zu spinnen, zu knüpfen bzw. fortsetzen zu können. Und wieder denke ich daran, dass ich gerne kleine Kochvideos erstellen möchte. Mir fehlt dazu die geeignete Kamera (und ein Stativ), vor allem das Wissen wie eine solche Kamera bestückt sein sollte. Licht fehlt auch. Das merke ich schon mit meiner Knipsmaschine all zu deutlich, jetzt, da die Tage kürzer und die Nächte länger werden, unverleugbar. Ich sehe mich bald schon loslegen und neue Leuchtquellen in meiner Küche aufstellen, um meine Kochwerke für euch ins rechte Licht zu rücken. Da werden sich dann Miss Anspruch und Madame Perfektion gemeinsam mit Zugewandheit, Achtsamkeit und Wertschätzung euch gegenüber in mir durchgesetzt haben.

Heute, wie sicherlich noch eine weitere Weile komme ich mit dem aus, was ich bisher zur Seite habe. Ich meine, es schenkt einen Eindruck von dem, was ich zubereitet habe, ermöglicht euch zu entscheiden, ob ihr das nachmachen wollt oder schenkt euch Inspiration und eine neue leckere Idee:

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Zutaten

  • ca. 500 g gesiebtes Mehl. Ich habe meine vielen kleinen Mehlreste aufgebraucht und Weizenmehl Typ 550, Typ 405,  Typ 00, Weizenvollkornmehl Typ 405 sowie Dinkelvollkornmehl zusammen gemischt..
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 2 TL Trockenhefe
  • 200 ml Sojacreme und 75 ml Wasser, weil ich keine Milch im Kühlschrank hatte
  • 60 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 1 TL Zimt in Pulverform mit 3 TL Zucker
  • ca 500 g Pflaumen und 2 EL Zucker
  • ca. 80 g gehackte Walnüsse
  • Butter oder Öl
  • Puderzucker

Küchengeräte

1 Schüssel, 1 Holzlöffel, 1 Arbeitsfläche, 1 Nudelholz, 1 Sieb, 1 Teelöffel, 1 Back- oder Auflaufform, 1 Pinsel

Zubereitungszeit

ca. 80 Minuten

Zubereitung

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit Salz, Hefe, Zucker sowie den Eiern vermengen.

Die Sojacreme mit dem Wasser erwärmen, rasch unter das Mehl heben. Zum Schluss die Butter hinzunehmen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. (Der Teig klebt übrigens nicht an den Händen, wenn diese mit Butter eingefettet sind)

Diesen unter einem feuchten Tuch ca. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Pflaumen waschen, entkernen, vierteln und mit 2 El Zucker bestreuen.

Nach der Ruhephase den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Dieses dann längs in 3-4 cm breite Streifen schneiden.

Diese Teigstreifen mit Zimtzucker und Walnüssen bestreuen; die Pflaumenviertel darauf verteilen.

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Eine Backform ausfetten.

Die Teigstreifen aufrollen und in die Backform setzen.

Diese dann für 35 Minuten in den Backofen geben, der auf 180° C Ober- und Unterhitze eingeschaltet wird. Der Teig muss nicht mehr ruhen, weil er langsam aufgeht, während sich der Ofen aufheizt.

Wenn die Brioche fertig sind, lässt man sie zunächst in der Form ein wenig auskühlen. Dann können sie leicht aus der Backform genommen werden und – wenn man mag – mit Puderzucker bestreut werden.

Und ganz ehrlich: Für den wirklich göttlich französischen Genuss darf man jetzt nicht auf die Butter zu dieser lauwarmen fluffig-fruchtigen Köstlichkeit verzichten wollen!

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20 Kommentare Gib deinen ab

  1. ohneeinander sagt:

    😀 eine großartige Idee. Ich freue mich auf deine Videos. Man muss einfach auch mal was Neues ausprobieren.
    (Jan wird sich wundern, wenn immer mehr Blogger bei ihm vorbeischauen 😉)

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    1. Wiltrud sagt:

      so soll es doch sein 😉

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  2. Es Marinsche kocht sagt:

    Seeeeehr fein 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Wiltrud sagt:

      yepp…. Königinnen dürfen sündigen 😀 😀

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      1. Es Marinsche kocht sagt:

        Aber sowas von 😀

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  3. kathriene sagt:

    Vielleicht sollte ich sie als Einstimmung auf den nächsten Frankreich-Urlaub backen 🙂

    Sehen sehr lecker aus 🙂

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    1. Wiltrud sagt:

      ja, mach das. Besonders noch lauwarm sind sie einfach nur ein Gedicht. Ich habe sie auch deshalb gemacht, weil ich ein wenig Sehnsucht nach Tagen in frankreich hatte 😉

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  4. Zeilenende sagt:

    Königinne dürfen, Kaiserinnen wie du müssen sogar … War das wieder zu dick aufgetragen? *grübel* Egal. Gefällt mir gut, die Wickelbrioche-Idee, heute schon mein zweiter „Wär ich nicht drauf gekommen“ Augenblick. Was würde ich nur ohne euch Mädels machen?
    Grage zu eem Rezept: Typ-00-Mehl? Tippfehler oder etwas, das ich nicht kenne? Ich bitte um umgehenden Verschluss meiner Bildungslücke. 🙂

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    1. Wiltrud sagt:

      das war dick aufgetragen, sooooooo dick, wie die Brioches gewickelt sind. Aber passt genial zur Vorlage 😀
      Meine Empfehlung ist allerdings: Weniger gibt manchmal mehr her. Zumindest die Brioches würde ich nächstes mal kleiner machen. So waren sie doch sehr mächtig geworden, was ihrer Köstlichkeit ja nicht schadete.

      Mehl Typ 00 oder Tipo 00 oder Pizzamehl…

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      1. Zeilenende sagt:

        Noch nie gesehen, muss ich im Supermarkt mal Ausschau halten.

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  5. kowkla123 sagt:

    super, wünsche eine gute Woche

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    1. Wiltrud sagt:

      Danke, die wünsche ich dir auch.

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      1. kowkla123 sagt:

        nett von dir

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  6. Lecker und so hübsch! 🙂

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    1. Wiltrud sagt:

      sehr sehr sehr lecker!!!!! Solltet ihr unbedingt auch einmal versuchen.

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  7. leggypeggy sagt:

    These look wonderful and I like the way you used up all the different kinds of flour you had.

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    1. Wiltrud sagt:

      that was a processing of flour residues 😀
      but really very tasty 😉

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      1. leggypeggy sagt:

        And very practical.

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