UHAAA AHAHAHAAA… ein Gruselmonsterverjagfrühstückchen für die Freiheit

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Heute ist Reformationstag, „it’s Halloween again!“ und morgen dann ist Allerheiligen.

Wie hängt das zusammen? Halloween ist ein Import – Brauchtum, ähnlich dem Muttertag und dem Valentinstag; ein Spiel mit der Lust am Verkleiden und dem angenehmen Gruseln, das Dunkelheit und Tod auslösen, solange sie uns nicht zu nahe kommen. Halloween ist aber auch ein Marketingkonzept der Kürbisproduzenten. Ich meine, Halloween ist heute das Fest der Gottlosen nach der Postmoderne, die vielleicht die Mehrheit unserer Bevölkerung ausmachen. Sie glauben weder an heidnische Götter noch an den Gott der Bibel, des Korans, des Talmuds. In seinen Ursprüngen markierte Halloween bei den Kelten den Winteranfang. Diese Jahreszeit galt als eine Art „Zwischenzeit“. Magie Schutzrituale und große Leuchtfeuer auf Hügeln sollten böse Geister vertreiben. irgendwann dann wurde von Irland aus der 1. November als keltischer Jahresanfang mit dem Gedenken der Heiligen verbunden und ganz allmählich entwickelte sich das Allerheiligen-Fest in der gesamten christlichen Kirche. Am 31. Oktober 1517 dann trat Luther den Kampf gegen die gespenstischen Lebenslügen der in ihren Irrtümern alt und unbelehrbar gewordenen Kirche an.

Ebenso, wie ich als Protestantin neben Totensonntags auch gerne zu Allerheiligen über den Friedhof schlendere, mag ich Halloween als ein fröhliches, buntes, augenzwinkerndes Gruselfest und kann es ganz wunderbar mit der Reformationsfeier verbinden.  So startete ich den Samstag auch gleich mit einem gute Laune schenkenden, gruselmonsterverjagendem, köstlichen Frühstück zu Mendelssohns 5. Sinfonie.

Pfannekuchen mit Portweinpflaumenkompott zu Kürbismilchkaffee

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Pfannekuchen mit Portweinpflaumenkompott

Die Pfannekuchen backt nach eurem Lieblingsrezept möglichst dünn, also quasi als Crepes. Für das Kompott habe ich einfach eine handvoll Zwetschgen entkernt und mit etwas Rohrohrzucker und einem Schuss Portwein aufgekocht, bis die Flüssigkeit zu einem zähflüssigen Sirup eingedickt und die Zwetschgen weich geworden waren. Dann habe ich die Masse mit der Gabel grob zerkleinert und auf einen Pfannekuchen verteilt, den ich dann mit einem zweiten Pfannekuchen abdeckte.

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Kürbismilchkaffee

1 Espressotasse Milch mit 1 Tl Zucker erwärmen. Darin ca. 75 g gebackenen Kürbis pürrieren. Die warme Kürbismilch in ein Glas füllen. 1 doppelten Espresso darüber gießen und abschließend einen Klecks weißen Milchschaum darüber geben. Mit einem in Kakaopulver getunkten Zahnstocher habe ich dann Augen und Mund aufgezeichnet.

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8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Liebe Wiltrud,

    Kürbismilchkaffee habe ich noch nie ausprobiert. Es sieht gruselig aus. Sehr toll geschrieben und gut gemacht!!! Liebe Grüße – Hang

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    1. Wiltrud sagt:

      Danke, liebe Hang. Es sieht gruselig aus, schmeckt aber lecker, wenn man Kaffee und Kürbis mag 😉

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  2. ohneeinander sagt:

    Interessante Kombination. 👍🏻

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    1. Wiltrud sagt:

      die Vielfalt des Kürbis‘ 😉

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      1. ohneeinander sagt:

        Ein Rezept zum gruseln 👻

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  3. Corinna sagt:

    Tolle Idee! Ich hoffe, ich kann mir das für eine zukünftige Halloweenfeier merken. 🙂

    … und es ist auch sicher eine Marketingidee der Süßigkeitenproduzenten; nicht nur der von Kürbissen.

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    1. Wiltrud sagt:

      Da hast du sicher Recht!

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