Tatin de fenouli, olives noires et anchois

am

Wenn es schnell was hermachen soll, dann ist eine Tarte aus fertigem Blätterteig eine feine Sache. Sie ist auch immer ein Renner als Mitbringsel für ein Brunch oder für ein Partybuffet und last but not least eignet sie sich wunderbar für eine feine Pausenmahlzeit am Arbeitsplatz.

Das wunderbare ist, dass man eigentlich so ziemlich alles  für eine Tarte oder Tartelettes verwenden kann.  Die klassische Tarte tatin ist ja ein Apfelkuchen mit einer speziellen Karamellschicht, der kopfüber gebacken wird. Angeblich hatten im 19. Jahrhundert die Schwestern Tatin diese Art des Apfelkuchen backens erfunden. Und weil ich meine Fencheltarte auch kopfüber buk, nenne ich sie nach den beiden betagten Damen: Tatin de fenouli, olives noires et anchois.  Damit hatte ich all jene Zutaten mit einer Blätterteighaube überzogen gebacken, die mich bei meinem Blick in den Kühlschrank anlachten.

Zutaten

  • 2 Fenchelknollen
  • 1 Schalotte
  • 8 Sardellenfilets (in Öl eingelegt)
  • 8 schwarze Oliven
  • 30 g Parmesan
  • 1 TL Olivenöl
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Paket Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 EL Milch

Küchengeräte

1 Schneidebrett und 1 Messer, 1 Käsereibe, 1 Topf, 1 Tarteform oder 6 Tartletteförmchen, 1 Pinsel

Zubereitungszeit

45-50 Minuten

Zubereitung

In einem Topf Salzwasser zum kochen bringen und den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. (Ich arbeite ungerne mit Umluft).

Den Fenchel putzen und in Scheiben schneiden. Diese für 7-10 Minuten in das kochende Wasser geben. In der Zwischenzeit die Tarteform mit Olivenöl ausstreichen und dann mit fein geriebenen Parmesan bestreuen. Die Schalotte schälen und in Scheiben schneiden. Diese in der Tarteform verteilen. Die Oliven entkernen, halbieren und ebenfalls mit den Sardellenfilets auf dem Boden der Form verteilen. Mit gerösteten Fenchelsamen, Salz und Pfeffer würzen.

Die Fenschelstücke in einem Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen und auf dem Boden der Tarteform verteilen. Mit Parmesan und den Gewürzen bestreuen. Dann den Blätterteig dünn ausrollen, mit einer Gabel häufig einstechen, damit er später nicht zu sehr aufgeht und über den Fenchel auslegen. Die überstehenden Teigränder abschneiden und für anderes verwenden. Den Teig mit der Milch bestreichen und dann die Form für 40 Minuten in den Backofen schieben.

Diese Gemüse Tatin schmeckt heiß und kalt sehr sehr gut. Wenn ihr die Form gut eingefettet habt, lässt sie sich auch ganz wunderbar auf einen Teller stürzen.

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25 Kommentare Gib deinen ab

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    Das erinnert mich daran das ich ähnliches auch schon mal machen wollte….Blätterteig geht immer 😉 die Kombi tönt sehr fein mit dem Fenchel 🙂

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    1. Wili sagt:

      stimmt, Blätterteig geht immer. Zudem enthält er viele leere Kalorien 😀

      Mach doch mal eine Möhrentarte mit Raclettekäse?

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      1. Es Marinsche kocht sagt:

        Die Kalorien holt man wieder rein indem man auf dem Belag nichts fettes nutzt 😉 ich habe ähnliches im Hinterkopf, ja….

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      2. Wili sagt:

        … da bin ich gespannt… 😉

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      3. Es Marinsche kocht sagt:

        Kann dauern in der jetzigen Situation 😉

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      4. Wili sagt:

        och…. ich bleibe hier bestimmt noch ein Weilchen 🙂

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      5. Es Marinsche kocht sagt:

        Aktuell sind bei mir immer Ideen da, die ich vorher halt sofort umgesetzt habe. Durch das sie verschoben werden….wegen Einkauf…saurem….scharfem…u.ä. rutschen sie schnell in den Hintergrund 😉 ab Frühjahr dürfte es dann besser werden…..:-D

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      6. Wili sagt:

        jetzt fühle dich nur nicht verpflichtet… manche Ideen verfliegen halt wieder, andere werden verwirklicht. Gut so!

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      7. Es Marinsche kocht sagt:

        Soisses 😉

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      8. Wili sagt:

        hast du eigentlich eine neueKräuteraufbewahrung?

        Hier ist noch eine: http://www.xenos.de/sortiment/fruhlingssortiment/krauter-aufbewahrung

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      9. Es Marinsche kocht sagt:

        Nein, ich habe noch keine neue – danke für den Link, aber die sieht mir sehr einfach aus…..ich warte jetzt einfach mal ab was mir noch so über den Weg läuft….ich habe ja noch den Kräuter-Gefrierstick….den werde ich demnächst bestücken….die Male wo ich einkaufen war sahen die Kräuter mir allerdings nicht sehr frisch aus….

        Mit der Box ist es wohl am besten das man sie sieht, bevor es wieder zurück geschickt werden muss, falls es nicht in den Kühlschrank passt o.ä.

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      10. Wili sagt:

        sie ist ja auch seeeeeeeehr preiswert 😀 Aber das muss ja nichts heißen. Ich habe sie allerdings auch nicht in den Händen gehabt.

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      11. Es Marinsche kocht sagt:

        So wie es mir aussieht stehen die Kräuter dort nicht sicher….

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  2. Bin noch nie auf die Idee gekommen eine salzige Taste zu machen. Grandiose Idee. Sieht auch perfekt und lecker aus. Kompliment.
    Liebe Grüsse, Bernhard

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    1. Wili sagt:

      naja, selbstkritisch muss ich anmerken, dass ich für’S Auge besser rote Zwiebelchen genommen hätte 😉

      Ich fürchte für euer Projekt paast diese Tarte leider nicht: Sardellen, Oliven und Blätterteig bergen all zu viele Kalorientierchen 😉

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      1. Ich mag auch keine Sardellen, wir haben leider keinen Backofen, doch die Idee ist als Beilage zu einem Apöro mit Gästen zu Hause gespeichert. Die Idée der salzigen Tart ist das was mich begeistert. Ich werde mir überlegen welches Gemüse ein wenig caramelisiert. Gruss, BB

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  3. Wili sagt:

    Da fällt mir viel zu ein: Karotten, Rote Bete, Chicorée… oder mit einem Gemüsemousse aus Möhren oder Paprika, Pastinaken, Spinat, Pilzen….. Spargel im Frühling … ich glaube, die Möglichkeiten sind auch hier fast grenzenlos. Bin gespannt, was du zaubern wirst. LG, Wili

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  4. Zeilenende sagt:

    Mhm … Reste, mein Lieblingsessen. Meistens. Aber wo siehst du in dem Gericht Kalorientierchen? Ist doch nur
    ein
    Blätterteig
    8
    Sardellenfilets und Oliven.
    Die sind doch so klein, mit einem Haps, sind die weg.
    Du weißt doch, die Menge machts – zwei Blätterteige wären böser. Oder 16 halbe Oliven, weil das ja die doppelte Menge ist. *redet sich das Leben schön* Ach, du hast sie halbiert? Einfach ganz drauf, spart ja Kalorien. 😉

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    1. Wili sagt:

      😀 😀 😀
      ich hatte so lange keinen Blätterteig mehr gegessen und fand ihn ganz schön mächtig und fettig. Aber schon sehr lecker…. wenn auch weit entfernt von Streussel-mit-Frucht-und-Sahne-Torte 😉

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      1. Zeilenende sagt:

        Das ist der Nachtisch, passt mit dem falschen Blätterteig ja wunderbar dazu. 😉

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      2. Wili sagt:

        da kann ich nur zustimmen 🙂

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  5. Limenaria sagt:

    hmmm, sieht das lecker aus liebe Wili !!!! 🙂 Die kalorienarme Version (sagt man ;)) ist Filo-Teig, aber den muss man kräftig mit Olivenöl oder geklärter Butter ausstreichen ;).

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    1. Wili sagt:

      🙂
      Das ist mein erster Teig mit Lievito madre, ein milder Sauerteig auf Honigbasis. Viore hatte dies vorgestellt. Sehr lecker und knusprig. Mandeln noch dazu, und die Creme ist aus Joghurt, Safran und Ei….. lecker und gesund, fast so gut wie mit Filoteig 😉

      Bin jetzt auf dem Weg in deine Stadt in Deutschland.

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      1. Limenaria sagt:

        Gute Fahrt 🙂 da bekomme ich schon wieder Hunger :O 😉

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  6. dsk sagt:

    Hauptsache was mit Anchovis! Super Torte.

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