Spaghetti fatti in casa con melanzane arrostite, acciughe, pomodorini e capperi

am

Seit ich diese kleine motorisierte Pastamschine habe gibt es hier wenn, dann eigentlich nur noch selbstgemachte Pasta. Die Zubereitung macht mir richtig Freude. Zu wissen, was wirklich drin ist, schenkt ein gutes Gefühl und schlussendlich schmecken sie einfach fantastisch individuell. Heute beispielsweise mengte ich eine fast homöophatische Dosis Vollkornmehl bei. Jetzt frage ich mich, wie das wohl wirken wird. Wenn ich mich recht erinnere besagt das Simileprinzip  „similia similibus curentur“ Ähnliches werde durch ähnliches geheilt… Mal sehen, was da heute noch so passiert.

Für den Pastateig habe ich folgende Zutaten zu einem festen, aber geschmeidigen Teig mit meinen Händen gewalgt:

  • 150 g Weizenmehl Typ 405
  • 50 g Vollkornweizenmehl
  • 2 Eier
  • wenig Wasser
  • kein Salz (denn die Spaghetti garen ja in kräftig gesalzenem Wasser)

Nachdem ich die Spaghetti produziert hatte und darauf wartete, dass das Spaghettiwasser sprudelnd kochen würde, schnitt ich

  • 1 Aubergine
  • 2 Knoblauchzehen
  • 8 Anchovisfilets
  • 10 Cocktailtomaten

klein.

In einer Pfanne erhitzte ich dieses mal kein Olivenöl, sondern das Marinadeöl meiner aufgebrauchten getrockneten Tomaten. Darin briet ich die Auberginen mit den Anchovis und dem Knoblauch knusprig-braun. Dann gab ich die Tomaten hinzu.

Mittlerweile kochte das Wasser in meinem großen Topf. Ich gab Salz und dann die Spaghetti hinein. Sie klebten derart fest aneinander, dass ich mir schon Sorgen machte, ich würde riesige Teigklumpen produzieren. Doch kaum tauchte der Spaghettiflatschen in das sprudelnde Wasser, begannen die Teigfäden sich tanzend zu lösen und zu entwirren. Beruhigt spülte ich das Salz von ca 1 EL Kapern ab und gab diese zu den Auberginen und Tomaten. Und schon konnte ich die Spaghetti mit einem Sieb aus dem Topf schöpfen und in die Pfanne umfüllen. Knapp 60 ml von dem Nudelwasser gab ich noch dazu, pfefferte ordenlich mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und rührte alles vorsichtig um. Salz benötigte ich nicht weiter. Dafür aber viel frisches Basilikum sowie frisch geriebenen Parmigiano reggiano. Die Menge reicht übrigens für drei bis vier Portionen. Ein simples und schnell gemachtes Essen, das alles andere als alltäglich schmeckt. In mir weckt es Vorfreude auf den Sommer und schöne Erinnerungen an Sizilien.

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9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    Wieder mal ganz nach meinem Gusto 🙂

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    1. Wili sagt:

      Fein, das freut mich 🙂

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  2. HannoverblickOst sagt:

    Sieht sehr lecker aus! Bei mir gibt’s gleich Kokos-Garnelen. Hmmmm 🙂

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    1. Wili sagt:

      hmmmm. die sind bestimmt auch sehr lecker. Da wünsche ich guten Appetit Frau Nachbarin 🙂

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      1. HannoverblickOst sagt:

        Vom Vietel aber eher „Lister-Nachbarin“ :-), denn die Aufnahme vom Pelikangelände entstand bei einem Besuch. Schöne Woche wünsch ich Dir!

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  3. LunaUmbra sagt:

    Das sieht wirklich sehr lecker aus=)
    Liebe Grüße Luna

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    1. Wili sagt:

      danke dir liebe LunaUmbra 🌺

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  4. Das könnte mir schmecken
    xo & liebste Grüße, Sina
    http://CasaSelvanegra.com

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    1. Wili sagt:

      Das freut mich, liebe Sina.

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