Martabak manis

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Es ist nun schon ein paar Tage her, dass ich mir vorgenommen hatte ein klassisches martabak manis – Rezept hier einzustellen. Auslöser ist meine Beobachtung, dass der Beitrag „Käse und Schokolade oder Martabak maniseiner der beiden meistbesuchten Beiträge dieses Blogs ist.

Nach Sonnenuntergang, der auf Lombok Abend für Abend um 18:00 Uhr eintritt, wird es langsam lebendig in den vielen Warungs am Strassenrand. Neben, den Mais, Kokosnuss und Saté-Ständen tauchen die kaki lima (fahrende Garküchen) auf. Und auch sie haben in den verschiedenen Ortschaften Lomboks ihre Stammplätze. Mit den kaki lima martabak war das in jedem Fall so. Ich persönlich mochte das Martabak in Ampenam sehr gerne. So fuhr ich manchen Abend mit dem Roller nach Ampenam, nachdem ich bei gegrilltem Mais und erfrischendem „Es kopyor“ – meinem absoluten Lieblingsgetränk aus junger Kokosnuss – oder mit „Teh botol“, der indonesischen Cola, am Strand den Sonnenuntergang hinter Bali genossen hatte, um dem schönen Tag einen süßen Abschluss zu geben.

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Natürlich schaute ich dem Martabak-Bäcker genau zu und erfragte auch die Rezeptur seines Basisteigs für Martabak manis. Englisch, Bahasa indonesia, Lachen und Zeigen brachten uns zum Ziel.

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Wenn mein Martabak manis heute doch anders schmeckt, als das von Ampenam, so liegt es wohl auch daran, dass die Grundzutaten schon anders sind. Doch meinem Sohn, der ja auch den Vergleich hat, schmeckte Mamas Martabak manis sehr gut.

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 Zutaten

  • 2 Eier und 1 Eigelb
  • 1 TL Backpulver
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Weizenmehl
  • 350 ml lauwarme Milch
  • 20 g frische Hefe
  • etwas Öl
  • 1 Banane in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Zucker
  • 1 Handvoll Schokostreusel
  • 1 Handvoll milder geriebener Käse, zB Mozarella
  • 1 Handvoll gerösteter und gehackter Erdnüsse
  • 2-3 EL gesüßte Kondensmilch

Zubereitung

Eier, Backpulver, Salz, Zucker und Mehl zu einem Teig verquirlen. Die Hefe in der Milch auflösen und unter den Teig rühren. Es wird ein dickflüssiger Teig. Diesen 30 Minuten und auch länger Ruhen lassen, bis er Blasen wirft. Dann kann er nochmals verrührt und weiterverarbeitet werden.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Teig dazugeben. Jetzt den Herd auf die niedrigste Stufe herunterschalten und auch den inneren Pfannenrand mit Teig überziehen. Den Deckel auflegen und den Teig stocken lassen.

Die Bananenscheiben auf dem halbgaren Teig verteilen und zuckern, wieder den Deckel auflegen und das Martabak garen lassen. Das dauert ca 5-10 Minuten.

Nun den riesigen Pfannkuchen vorsichtig aus der Pfanne auf einen Teller heben. Er ist allerdings erstaunlich stabil. Der Martabak-Bäcker hatte den Pfannkuchen noch kräftig mit Magarine/Butter bestrichen. Diesen Vorgang ließ ich aus und beginne direkt mit dem Bestreuen von Schokostreuseln, geraspeltem Käse und Ernüssen. Abschließend kommt die gezuckerte Dosenmilch hinzu.

Dann wird der Pfannkuchen halbiert, zusammengeklappt und in Portionsstückchen geschnitten. Käse und Schokolade verschmelzen durch die Wärme ineinander. Alles ist schön klebrig und schlotzig-süß. Ich bin nach 2 kleinen Stückchen davon absolut gesättigt.

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11 Kommentare Gib deinen ab

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    Das sieht schon so herrlich schlotzig aus 🙂

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    1. Wili sagt:

      oh ja, das ist es 🙂

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      1. Es Marinsche kocht sagt:

        😋

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  2. Zeilenende sagt:

    Hmpf … Ich muss bis 18 Uhr arbeiten. Du kannst mir doch nicht schon zu Mittag so nen Hunger machen. 😉

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    1. Wili sagt:

      Und kann ich doch…. siehst du doch.

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      1. Zeilenende sagt:

        Aber … aber … ABER! ^^

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      2. Wili sagt:

        Also hier könntest du noch etwas abbekommen…. Kannst ja einfach einen kleinen Umweg beim Heimradeln einschlagen.

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      3. Zeilenende sagt:

        Verführerisch … Aber zu Hause wartet dafür Spargel. Magst du nicht was vorbeibringen? 🙂

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      4. Wili sagt:

        Grundsätzlich gerne. Heute habe ich hier bereits Gäste. Da kann ich nicht weg, aber du könntest dich hinzu gesellen. Nun, Spargel ist ja eine sehr gute Alternative und nicht gar sooooo süß.

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      5. Zeilenende sagt:

        Aber wenn man ihn brät, karamellisiert er und wird schon echt süßlich. Und genau das werde ich heute tun. Ach … Noch drei Stunden, dann ist Feierabend. 🙂

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