sommerliche Salatsuppe

am

Feierabend! Ein langer Montag in stickiger Schwüle neigt sich seinem Ende zu. Die Luft roch nach Regen- und Sommergewitter, doch beide blieben hier aus. Meine Pflanzen auf dem Balkon und in der Wohnung waren sehr durstig, als ich nach Hause kam. Ich übrigens auch und was ich da noch an Salat im Gemüsefach aufbewahrt hatte, das sah ja nun eher traurig aus:

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Für heute Abend war also Resteverwertung und wider aller Mattigkeit Einfallsreichtum und Kreativität gefragt. Geputzt, verlesen und abgewogen ergab meine Restesammlung  300 g Salat- und Radischenblätter. Das hätte so sicherlich auch einen noch recht knackigen, leckeren Salat mit irgendwas ergeben.

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Doch mein Magen sehnte sich nach etwas warmen, milden… und plötzlich dachte ich während dieses schwülen Sommerabends an Weihnachten. Gemütliches Beisammensein in der Familie und mit Freunden, gemeinsam singen, lachen, Geschenke auspacken… und mein Bruder kredenzte letztes Mal eine feine schaumige Kopfsalatsuppe mit Räucherlachs dazu. Das war es also jetzt!

Und so habe ich mir aus Salatresten ein sommerliches Salatsüppchen gemacht:

Zutaten für 1 große Portion

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  • 1 TL Butterschmalz
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Schluck Riesling
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 300 g Blattsalatreste (hier war es Romana, Radischenblätter und ein Strunk Radicchio), geputzt und grob zerkleinert
  • 1 Handvoll gemischte Kräuter (ich hatte Petersilie, Liebstöckel, Schnittlauch und 2 Blatt Sauerampfer), geputzt und grob zerkleinert
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • 3 TL Olivenöl
  • 1/2 TL Paprika
  • etwas feingehackte Petersilie
  • 1 hartgekochtes Ei
  • essbare Blüten (Ringelblume und Chrysantheme)

Zubereitung

Schalotten- und Knoblauchwürfelchen im Butterschmalz anschwitzen. Dann den Wein zugeben und einköcheln lassen. Die Gemüsebrühe dazugeben und eine Weile köcheln lassen, damit sich die Aromen ein wenig verbinden können. Die Temperatur herunterschalten, die Salatblätter, bis auf 2-3 EL davon, dazugeben, abdecken und knapp 5 Minuten köcheln lassen. Nun die Kräuter hinzugeben und alles nochmals 2-3 Minuten köcheln lassen.

Die saure Sahne hinzugeben und alles mit dem Stabmixer oder im Blender fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und wenig Muskat abschmecken.

In einer kleinen Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Paprika darin anrösten.

Die restlichen Salatblätter unter die auf Zimmertemperatur heruntergekühlte Suppe heben. Mit dem Paprikaöl, der Petersilie, den Blümchen und dem gekochten Ei garnieren.

Alternative oder ergänzende Toppings können auch sein:

  • Minze oder Minzöl
  • Pfifferlinge
  • Räucherlachs, Räucherforelle oder Garnelen
  • Schafskäse
  • Croutons
  • Würstchen
  • Tofu oder Tempeh
  • … oder was euch sonst noch so einfällt

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Dazu gab es eine gut gekühlte Weißweinschorle.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. EssBotschaft sagt:

    Das sieht so was von lecker aus …

    Gefällt mir

    1. Wili sagt:

      Danke sehr. Das Süppchen schmeckte sehr gut.

      Gefällt 1 Person

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