Kokosreisröllchen mit Hühnchenfüllung – quasi Lemper

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Kennt ihr die Lemper? Nein, nein, nicht die Ute Lemper. Obwohl ich sie auch sehr schätze und ihr ein Blogbeitrag in jedem Fall würdig ist. Aber hier bei mir dreht es sich ja nicht um Künstlerinnen. Es geht um Essen, bzw. Rezepte. Und da sind Lemper javanische Klebreisküchlein, die traditionell zubereitet mit würzigen Hähnchenfleisch gefüllt in Bananenblätter gewickelt werden. Ein wundervoller Snack, der wenig mit dem japanischen Sushi gemein hat und diesem doch in nichts nachsteht. Ich liebe diese kleinen Reishäppchen sehr, die sich prima vorbereiten lassen und sich wunderbar fürs Büro, für die Uni, fürs Picknick oder einfach so für unterwegs eignen. Statt Bananenblätter lassen sich Lemper auch gut in Folie wickeln oder in Lunch-, bzw. Bentoboxen packen. Deswegen werde ich hier demnächst auch ein Orginalrezept für Lemper einstellen.

Heute allerdings war es angesagt, den Kokosreis und die Würzpaste, die ich zu viel zubereitet hatte aufzubrauchen. Und weil mein Kokosreis sehr soft und etwas klebrig geworden war, war es mir einen Versuch Wert ihn zu rollen. Wie es geworden ist, seht ihr hier:

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Und so habe ich es gemacht:

Eine Hähnchenbrust von knapp 200g habe ich in etwas kochendem Salzwasser gar gedünstet. Das dauerte knapp 10 Minuten.

Dann habe ich die restliche Würzpaste ohne Soja- und Austernsauce angebraten, das Hähnchenfleisch auseinandergezupft hinzugegeben und alles mit 100 ml Kokosmilch abgelöscht. Unter regelmäßigem Rühren ließ ich das Fleisch so lange köcheln, bis die Flüssigkeit vollkommen eingedickt, das Hähnchenfleisch aber noch saftig war. Das braucht ebenfalls ca. 10 Minuten.

Nun habe ich auf einer Sushimatte ein ebenso großes Blatt Alufolie gelegt. Darauf breitete ich den kalten Nasi uduk vom Vortag aus. Darüber kam eine Schicht des würzigen und mittlerweile abgekühlten Hähnchenfleischs. Das wurde dann wie eine Sushirolle aufgerollt, allerdings so, dass man die Alufolie nicht mit einwickelt. Die fertige Rolle mit einem großen Messer in dicke Scheiben schneiden. Dazu das Messer immer wieder in heißese Wasser tauchen. Sogleich oder später, aber niemals kühlschrankgekühlt servieren.

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