Schläft ein Lied in allen Dingen…

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Hier lasse ich eucht an meinem neuen Hobby teilhaben und ihr könnt mich dabei Begleiten, wie ich Blatt für Blatt das Zeichnen und Malen lerne.

 

Letzten Donnerstag hatten wir in der ersten Stunde eines Pastellkreidekurses uns gegenseitig poträitieren dürfen. Das war sehr herausfordernd für mich, wie ich ja beschrieb. Kurz vor Kursschluss durften wir unsere Partner*innen wechseln und noch ein zweites Bild malen. Ich kam dabei nicht sehr weit.

Heute nahm ich mir die bisherige Skizze wieder vor. Zunächst sah ich, dass dieses Bild ähnlich asymetrisch verzerrt war, wie mein erstes Bild. Während des Zeichnens hatte ich das nicht bemerkt. Jetzt versuchte ich genau dies zu vermeiden. Dabei stellte ich fest, wie schwer es für mich ist, etwas spiegelgeich zu malen. Da ist es beruhigend, dass Gesichter in der Regel ein wenig asymetrisch sind.

Ich hatte keine Vorlage und malte aus der Erinnerung. So wird sichtbar, was sich mir beim Betrachten meines Gegenübers eingeprägt hatte, was ich mir „falsch“ merkte, aber auch, was ich einfach noch nicht auf das Blatt übertragen kann:

Erstaunlich finde ich aber, dass ich bereits etwas gelernt zu haben scheine, ohne dies bemerkt zu haben. Wie anders ist doch dieses Potrait zum vorangegangenen Potrait geworden, wenn auch beide Bilder wenig Gemeinsamkeit mit den Models haben. Ich habe übrigens nicht das gleiche Kreidensett, sondern auch für die Gesichter die gleichen Farben benutzt.

Ich weiß nicht, wie es für euch ist. Auf mich wirkt das zweite Bild zwar bereits realistischer, dennoch mag ich das erste Bild lieber und finde es spannender. In jedem Fall mag ich die Pastellkreide. Es macht mir Freude mit den Fingern den feinen Pigmentstaub zu verwischen und Schicht für Schicht zu modelieren. Das heutige Bild ist übrigens auf grobporigeren Papier im DinA3-Format entstanden, was ich persönlich schon als zu klein empfinde.

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