Pinker Joghurt zu Grünkohl-Kichererbsen-Plätzchen

am

1. Advent! Und als ich heute Morgen aufwachte, da gab es in Hannover den ersten Schnee. Das war eine schöne Einladung zu einem kleinen Spaziergang durch die Eilenriede.

Wie an den ersten Sonnentagen im Frühling, füllte sich die zunächst weiße Stille des Stadtwalds schnell mit Menschen, die fröhlich durch den Schnee stapften, Kinder auf Schlitten hinter sich her ziehend, Schneeballschlachten machten und erste Schneemänner rollten.

Mittlerweile ist schon fast wieder alles weg getaut, doch der Himmel über Hannover sieht so aus, als wolle er bald wieder dieses weiche Weiß über die Stadt rieseln lassen. Ich hingegen läutete die adventliche Plätzchenbackzeit ein, zunächst mit einem würzigen, nahrhaften Gebäck als Mittagessen.  In Anlehnung an die orientalischen Falafel buk ich Grünkohl-Kichererbsen-Plätzchen und reichte dazu einen leckeren Joghurt mit Rote Bete, der im persichen Boorani choghondar oder auch Mast o laboo genannt wird.

Zutaten für ca. 30 Plätzchen

  • 150 g Kichererbsen
  • 100 g Vollkorn Basmatireis
  • 100 g Grünkohl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft und Schalenabrieb 1/2 Biozitrone
  • 1 EL frisch gehackte Petersilie
  • 1 EL frisch gehackten Dill
  • 1 EL frisch gehackten Koriander
  • 1 EL frisch gehackten Estragon
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • Salz und Pfeffer
  • 2 TL Traubenkernöl und Traubenkernöl zum Bestreichen der Plätzchen

Zubereitung

Natürlich könnt ihr bereits gekochte Kichererbsen aus der Dose oder dem Glas verwenden. Etwas besser und bißfester schmecken die Plätzchen allerdings, wenn ihr euch die Mühe macht, getrocknete Kichererbsen zu verwenden.

Da ich diesmal planvoll vorgegangen war, hatte ich bereits Freitagmorgen Kichererbsen in reichlich Wasser eingeweicht. Gestern-, also Samstagabend dann, habe ich die Kichererbsen abgeschüttet, gut gewaschen und in reichlich Salzwasser 20 Minuten gekocht. Dann gab ich den gewaschenen Basmatireis dazu und ließ alles weitere 35 Minuten kochen. Schließlich fügte ich noch die kleingeschnittenen Grünkohlblätter in den Topf und ließ alles noch weitere 5 Minuten kochen.

Dann schüttete ich alles durch ein Sieb ab und fing dabei ein wenig von dem Kochwasser auf.  Einen Teil der Kichererbsen und Grünkohlblätter legte ich für spätere Dekorationszwecke beiseite. Alles übrige gab ich in einen Foodprozessor, fügte die Gewürze, Kräuter und Traubenkernöl hinzu und ließ alles zu einer nicht ganz homogenen Masse zerkleinern.

Wenn ihr keinen Foodprozessor habt, tut es auch ein „Alleszerkleinerer“ oder ein Pürierstab, da müsst ihr evtl. etwas Wasser zugeben. Sehr gut fubktioniert auch ein Fleischwolf, durch den man die Masse 2 x durchdreht.

Die Masse lasst ihr zunächst wenigstens 30 Minuten Ruhen, bei mir ruhte sie nochmals eine Nacht. Dann formt ihr daraus Kügelchen, Taler oder kleine Stangen, die ihr auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt und mit etwas Öl dünn bestreicht. Im vorgeheizten Backofen werden die Plätzchen dann bei 200° C in 20 – max. 30 Minuten knusprigbraun gebacken.

 

 

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ira Moritz sagt:

    Das sieht so hübsch aus, Du hast wirklich immer tolle Ideen! Geschmacklich bin ich auch dabei.

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    1. Wili sagt:

      Danke, das freut mich. Es ist tatsächlich ein vollwertiges Essen mit vielen Vitalstoffen geworden.

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  2. Pinker Joghurt, dass schaut ja sehr interessant aus.

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    1. Wili sagt:

      😊 das macht neugierig, ist aber wirklich auch sehr lecker.

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  3. Lecker sieht das aus!
    Und ihr habt Schnee, wie schöööön!
    Ich wünsche dir eine schöne Adventszeit, liebe Grüße
    Monika.

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    1. Wili sagt:

      Der Schnee ist schon wieder weg 😂

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